A black dog standing on a path surrounded by greenery

Urlaub auf vier Pfoten

Was ich als Hotelhündin jeden Tag erlebe – und was ich Ihnen für den Urlaub mitgeben möchte

Hallo! Ich bin Nala.

Ich wohne im Gollinger. Genau genommen bin ich überzeugt, dass das Hotel eigentlich mir gehört – aber Gerhard, Yvonne und Moritz sehen das vermutlich etwas anders.

Meine wichtigste Aufgabe? Gäste begrüßen, Streicheleinheiten einsammeln und kontrollieren, ob beim Frühstück vielleicht doch irgendwo ein Stück Schinken herunterfällt.

Am liebsten bin ich aber draußen unterwegs. Deshalb dachte ich mir, ich nehme Sie heute einfach einmal mit – auf einen ganz normalen Urlaubstag aus meiner Sicht.

Morgens riecht das Glemmtal am besten

Bevor im Hotel langsam Leben einkehrt, drehe ich meistens schon meine erste Runde.

Im Sommer liebe ich die frische Morgenluft. Die Wiesen sind noch feucht vom Tau, die Berge wirken besonders klar und überall gibt es spannende Gerüche zu entdecken.

Viele Gäste starten ihren Urlaubstag etwas später. Dabei lohnt es sich gerade mit Hund, früh unterwegs zu sein. Die Temperaturen sind angenehm, die Wege noch ruhig und auch für uns Vierbeiner ist das deutlich entspannter als in der Mittagshitze.

Mein persönlicher Tipp? Lieber etwas früher losgehen und dafür unterwegs öfter stehen bleiben. Zum Schnuppern. Zum Schauen. Und manchmal einfach nur, um die Aussicht zu genießen.

Am liebsten unterwegs – aber nicht immer bis ganz nach oben

Verstehen Sie mich nicht falsch.

Ich liebe es, draußen zu sein. Aber ich muss nicht jeden Gipfel erklimmen.

Viel spannender finde ich Wege entlang der Saalach, schattige Waldstücke oder Wanderungen, bei denen zwischendurch ein Bach wartet. Davon gibt es rund um Hinterglemm zum Glück jede Menge – und genau deshalb fühlt sich ein Urlaub hier auch für Vierbeiner richtig gut an.

Manchmal reicht schon eine gemütliche Runde. Hauptsache, es gibt unterwegs etwas zu entdecken.

Wandern mit Hund – unsere Tipps aus dem Glemmtal

Ich bin zwar "nur" der Hund im Haus, aber in den Bergen kenne ich mich mittlerweile ziemlich gut aus. Deshalb hier ein paar Dinge, die sich bei Wanderungen mit Hund wirklich bewährt haben:

🐾 Früh starten lohnt sich
Gerade im Sommer sind die Morgenstunden deutlich angenehmer. Die Wege sind noch ruhig, die Temperaturen perfekt und auch für uns Vierbeiner macht das Wandern einfach mehr Spaß.

🐾 Wasser gehört immer in den Rucksack
Auch wenn unterwegs immer wieder Bäche oder Brunnen auftauchen – verlassen sollte man sich darauf nicht. Eine Trinkflasche und ein kleiner Napf gehören deshalb zur Grundausstattung jeder Tour.

🐾 Rücksicht auf Almen und Weidetiere
Im Glemmtal führen viele Wanderwege durch Almgebiete. Dort gilt: Hunde bitte an die Leine nehmen, genügend Abstand zu Weidetieren halten und den Weg möglichst ruhig passieren. Sollte dennoch einmal eine Kuh Interesse an Ihrem Hund zeigen, empfiehlt es sich, den Hund abzuleinen. Hunde sind in der Regel deutlich schneller und können der Situation besser ausweichen.

🐾 Das "Sackerl fürs Gackerl" gehört einfach dazu
Nicht das spannendste Thema – aber ein wichtiges. Hundekot sollte auch am Berg selbstverständlich wieder mitgenommen und entsorgt werden. So bleibt die Natur für alle sauber, die Weiden werden geschützt und auch die Landwirte haben ihre Freude daran.

Eine Pause gehört einfach dazu

Irgendwann werde auch ich müde.

Zum Glück gibt es im Glemmtal viele Almen und Hütten, in denen Hunde herzlich willkommen sind. Oft steht die Wasserschüssel schon bereit, bevor Herrchen oder Frauchen überhaupt bestellt haben.

Während die Zweibeiner auf der Sonnenterrasse regionale Spezialitäten genießen, suche ich mir meistens ein schattiges Plätzchen und beobachte das Geschehen. Manchmal bekomme ich sogar ein Leckerli zugesteckt – natürlich nur, wenn ich besonders brav war.

Zurück im Gollinger

Nach einem langen Tag bin auch ich ziemlich geschafft.

Ich rolle mich auf meinem Lieblingsplatz zusammen und träume wahrscheinlich schon von der nächsten Wanderung.

Währenddessen genießen viele unserer Gäste die AlpenOase oder lassen den Abend bei einem guten Essen gemütlich ausklingen.

So hat jeder seinen perfekten Urlaubstag – auf zwei oder vier Beinen.

Nalas Urlaubsregeln

Zum Schluss verrate ich Ihnen noch meine ganz persönlichen Regeln für einen gelungenen Urlaub:

🐾 Streicheleinheiten sind jederzeit erlaubt.

🥾 Nach jeder Wanderung gehört eine gemütliche Pause dazu.

💧 Genügend trinken – das gilt übrigens auch für Zweibeiner.

🦴 Ein Leckerli zwischendurch hebt die Laune. (Bei mir funktioniert das jedenfalls hervorragend.)

🌿 Die Berge sind zum Entdecken da – nicht zum Hetzen.

❤️ Und wenn wir uns im Gollinger begegnen, freue ich mich immer über ein freundliches "Hallo".

Fazit: Urlaub macht gemeinsam einfach mehr Spaß

Ich darf jeden Tag im Glemmtal unterwegs sein und entdecke trotzdem immer wieder etwas Neues. Vielleicht ist genau das das Schönste an einem Urlaub mit Hund: Man wird automatisch etwas langsamer, bleibt öfter stehen und nimmt die kleinen Dinge bewusster wahr. Falls Sie also das nächste Mal einen vierbeinigen Begleiter im Gollinger entdecken – das bin wahrscheinlich ich.

Ich freue mich schon darauf, Sie kennenzulernen.

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